Önologische Analyse

Rückstandswerte im Wein – Vignerons de Camplong 2006

 Analysen des Laboratoire DUBERNET, Narbonne

vom 11.01.06 (²), verantwortlich: Francoise Grasset, Önologin,

vom 02.03.06 (³), verantwortlich Corinne Feuillade, Önologin

die Analysen werden jährlich wiederholt und zeitigen mit jeweils geringen Abweichungen die gleichen, positiven Ergebnisse. Für DIABETIKER wichtig: Der Restzuckergehalt liegt bei allen unseren Weinen, auch Rosé und Blanc, zwischen 0,0 und 0,5 g / liter.

 

 

Glucose und Fructose (Restzucker)g/liter

 

Alkoholgehalt

Vol.%

In ( ): PH wert

Säure total , in ( ): flüchtige Säure

g/liter

Freie Schwefelsäure, in ( ): SO2 total

mg/liter 

Apfelsäure, in ( ): Milchsäure

g/liter

Kohlensäure

CO2

 mg/liter

 

Cuvée des Vignerons

AOC 2001(²)

 

 

< 1,0

 

13,82 (3,68)

 

  3,17 (0,49)

 

13 (62)

= 49 mg/l gebunden

 

     < 0,3 (2,2)

 

  340

 

Fontbories   AOC rouge

2004 (²)

 

 

< 1,0

 

13,93 (3,60)

 

  3,24 ( 0,41)

 

25 (70)

= 45 mg/l gebunden

 

     0,3 (1,1)

 

  450

 

Corbières *      AOC rouge

2004 (³)

 

 

< 1,0

 

13,08 (3,56)

 

  3,17 (0,36)

 

26 (68)

= 42 mg/l gebunden

 

    < 0,3 (1,1)

 

  470

 

Corbières *  AOC rosé

2005 (³)

 

 

< 1,0

 

13,14 (3,31)

 

  3,37 (0,35)

 

28 (78)

= 50 mg/l gebunden

 

    1,3 (< 0,3)

 

  990

 

 * diese Werte gelten für AOC vrac (loser Fasswein) , die jeweiligen Werte für Peyres Nobles (PN rouge, PN rosé) dürften ähnlich sein, mit etwas höherem Alkoholgehalt ( ca. 13,75 vol%)              

zu Peyres Nobles blanc liegen keine Werte vor. Sie dürften ähnlich PN rosé sein.

In Deutschland gelten folgende Grenzwerte für Deutsches Weinsiegel:

-          freie Schwefelsäure SO² (erste Grenze der Riechbarkeit): 60 mg/liter,

-          gesamt SO² (d.h. inkl. der gebundenen Schwefelsäure) : unter 5 g Restzucker/liter: 210 mg/liter, über 5g Restzucker: 260 mg/liter und mehr (je nach Sorte).

Die gebundene SO² ist nicht riechbar, beeinträchtigt aber durch seine ‚Bindungspartner’ die Verträglichkeit und Reinheit des Weines. Generell sind Weine mit wenig Restzucker und wenig gebundenem SO² (= Differenz zwischen freiem und totalem) die gesünderen. SO² wird gebunden durch unsauberes Lesegut, Fäulnis und andere Fremdstoffe, die den gewünschten Gärvorgang beeinträchtigen. Sie ist besonders hoch bei industrieller Weinfertigung (Designerweine, Maschinenernte, Großflächen...). Behauptungen aus diesen Kreisen, SO² habe keine Auswirkungen auf die Verträglichkeit, sind folglich reine Zweckbehauptungen. Ansonsten dient SO² der Hygiene und der Kontrolle der Fermentierung. Je sauberer geerntet und gekeltert wird, umso weniger SO² muss verwendet werden.

Dies entspricht im Übrigen den strengen Prinzipien von ‚Terra Vitis’, Production Raisonnée. Weitere Fragen zu den Werten gerne an uns!

Dem Wein in Camplong wird nicht mit Rübenzucker ‚nachgeholfen’ (chaptalisiert), wie es sonst oft üblich ist.  Der eigene Traubenzucker ist traditionell  'ausgegoren', der Wein ist also trocken und auf natürliche Weise fruchtig. Ein weiterer Grund für Verträglichkeit und reinen Geschmack. Der Alkoholwert des unvergorenen Zuckers muss nämlich dem tatsächlichen Alkoholgehalt (vol%) zugerechnet werden.

 

Für DIABETIKER wichtig: Der Restzuckergehalt liegt bei allen unseren Weinen, auch Rosé und Blanc, zwischen 0,0 und 0,5 g / liter.

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